Drohnenversicherung Berater finden
Eine Drohnenhaftpflichtversicherung ist seit Januar 2021 für jeden Drohnenpiloten in Deutschland und der EU gesetzlich vorgeschrieben — unabhängig davon, ob die Drohne privat oder gewerblich genutzt wird, bereits ab einem Startgewicht von wenigen Hundert Gramm (gemäß EU-Drohnenverordnung 2019/947). Wer ohne entsprechende Police fliegt, riskiert nicht nur Bußgelder, sondern haftet im Schadensfall mit dem gesamten Privatvermögen — eine außer Kontrolle geratene Drohne kann schnell Personen-, Sach- oder Vermögensschäden im fünf- bis sechsstelligen Bereich verursachen. Die Privathaftpflichtversicherung schließt unbemannte Luftfahrzeuge in den meisten Bedingungswerken ausdrücklich aus. Wichtige Tarifkriterien: Deckungssumme (mindestens 1 Mio. EUR pauschal, für gewerbliche Nutzung 5–10 Mio.), gewerbliche oder private Nutzung, FPV-Brille, Schwarmflug, Schutz bei automatisierten Flügen, weltweiter Geltungsbereich, Mitversicherung der Drohne selbst (Kasko optional), Multicopter-Kategorie (C0–C4). Unsere Drohnen-Spezialisten kennen die Annahmerichtlinien von Anbietern wie Helvetia, R+V, Allianz, AXA, Verti und Sondertarife für Vereinsmitglieder des DMFV/MFSD. Ob Hobbyflieger, Filmemacher, Vermesser, Landwirt oder Inspekteur — wir vermitteln Ihnen einen im Vermittlerregister eingetragenen Berater in Ihrer Region, der den passenden Schutz inklusive Beratung zu Aufstiegsgenehmigung und Kennzeichnungspflicht findet.
Drohnenversicherung: Schutz beim Fliegen mit UAV
Seit dem 1. Januar 2021 gilt in Deutschland und der EU eine Versicherungspflicht für alle Drohnen — egal ob privat oder gewerblich genutzt. Eine Drohnenhaftpflichtversicherung übernimmt Schäden, die Ihre Drohne anderen zufügt — und ist Voraussetzung für jeden legalen Drohnenflug.
Drohnenversicherung Vorschrift: Was sagt das Gesetz?
Nach §43 Luftverkehrsgesetz (LuftVG) und der EU-Drohnenverordnung (EU 2019/947) gilt:
- Jede Drohne über 250 g muss versichert sein.
- Auch Drohnen unter 250 g mit Kamera brauchen eine Haftpflicht (Open A1).
- Versicherungspflicht gilt für alle Klassen (Open, Specific, Certified).
- Bei Fliegen ohne Versicherung drohen Bußgelder bis 50.000 €.
Was deckt eine Drohnenversicherung ab?
- Personenschäden — z. B. wenn Ihre Drohne abstürzt und einen Passanten verletzt.
- Sachschäden — z. B. an Fahrzeugen, Häusern, Solaranlagen, Stromleitungen.
- Mietsachschäden — Schäden an gemieteter Filmlocation oder Indoor-Halle.
- Schäden durch verlorene Drohne (Fly-Away).
- Vermögensschäden — z. B. wenn ein abgestürztes Drohne ein wichtiges Event stört.
Privat oder gewerblich: Welche Drohnenversicherung passt?
Es gibt zwei Hauptkategorien:
- Drohnenhaftpflicht privat — für Hobby-Piloten, Fotografen, Freizeit-Nutzer. 50-150 € pro Jahr.
- Drohnenhaftpflicht gewerblich — für Vermessungsunternehmen, Filmproduzenten, Inspektionsdienstleister. 200-1.000 € pro Jahr.
Wichtig: Die private Haftpflicht deckt Drohnen nicht ab. Sie brauchen eine separate Drohnenversicherung.
Was kostet eine Drohnenversicherung?
- Hobby-Drohne (bis 2 kg): 50-100 € pro Jahr.
- Foto-Drohne (DJI Mavic, Mini-Klasse): 80-150 € pro Jahr.
- Profi-Drohne (Phantom, Inspire): 150-300 € pro Jahr.
- Gewerbliche Drohne (Kamera/Vermessung): 300-1.000 € pro Jahr.
- Schwere gewerbliche Drohnen (>25 kg): 1.000-5.000 € pro Jahr.
Worauf bei der Auswahl achten?
- Deckungssumme — mindestens 1 Million Euro, besser 3-5 Millionen Euro.
- Geltungsbereich — nur Deutschland, EU oder weltweit?
- Anzahl mitversicherter Drohnen — wichtig für Profis mit mehreren UAVs.
- Auch FPV-Flug mitversichert? — Spezialtarife für First-Person-View-Piloten.
- Wettkampf-Klausel — wenn Sie an Drohnen-Rennen teilnehmen.
- Kameranutzung erlaubt? — wichtig bei Foto/Video-Tarifen.
Beispielfälle
Beispiel 1: Eine private Drohne stürzt auf eine Solaranlage. Schaden: 8.500 € — mit Drohnenhaftpflicht übernommen.
Beispiel 2: Bei einer Hochzeit prallt eine Foto-Drohne in eine Gästegruppe — eine Person erleidet Augenschaden. Schadensersatz + Schmerzensgeld: 65.000 €.
Spezialisierten Berater für Drohnenversicherung finden
Drohnenversicherungen sind eine Nischen-Sparte mit großen Tarif-Unterschieden. Ein spezialisierter Versicherungsberater kennt die Anbieter (z. B. Helvetia, Allianz, AXA) und kann eine Police für Ihre spezifische Drohne und Nutzungsart finden — privat, gewerblich oder professionell. Auf Versipedia finden Sie unabhängige Berater mit Drohnen-Expertise.
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