Versicherungslexikon

Versicherungsvertreter

Auch: Vertreter, Ausschließlichkeitsvertreter

Von Volodymyr Snihovyi Zuletzt aktualisiert:

Kurz erklärt

Ein Versicherungsvertreter vermittelt Verträge im Auftrag einer oder weniger Versicherungsgesellschaften. Er ist — anders als der unabhängige Makler — an deren Produkte gebunden und benötigt ebenfalls eine Zulassung nach § 34d GewO.

Der Versicherungsvertreter handelt im Namen und Auftrag eines Versicherers. Man unterscheidet den Ausschließlichkeitsvertreter (an eine Gesellschaft gebunden) und den Mehrfachvertreter (für mehrere Gesellschaften tätig).

Vor- und Nachteile

Vorteil ist die genaue Kenntnis der eigenen Produkte und feste Ansprechpartner vor Ort. Nachteil: Der Vertreter kann nur das eigene Angebot empfehlen, nicht den gesamten Markt. Für einen neutralen Vergleich ist daher oft ein Makler oder Honorarberater die bessere Wahl.

Häufige Fragen

Versicherungsvertreter — Ihre Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Makler und Vertreter?
Der Makler ist unabhängig und vertritt den Kunden, der Vertreter ist an eine oder wenige Gesellschaften gebunden und vertritt die Versicherung. Für einen neutralen Marktüberblick ist ein Makler meist besser geeignet.

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Hinweis: Dieser Lexikon-Eintrag dient der allgemeinen Information und stellt keine Rechts-, Steuer- oder Versicherungsberatung dar. Konkrete Bedingungen ergeben sich aus Ihrem Versicherungsvertrag und den jeweiligen Versicherungsbedingungen.

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